Wie aus meiner 365 Tage Challenge eine 6 Wochen Challenge wurde

Veröffentlicht am 4. März 2026 um 17:06

365 Tage sind ganz schön lang

Natürlich habe ich nicht nur sechs Wochen durchgehalten. Sondern genau 65 Tage lang, also etwas über zwei Monate. Aber was heißt eigentlich durchgehalten? Und was sollte das alles überhaupt? 

Ich war nach dem Tony Robbins Event zugegebenermaßen etwas euphorisch, insbesondere was mein Zeitmanagement angeht. Meine Challenge sollte mich aus meiner Komfortzone herausholen und mir mehr Verbindlichkeit beim Posten geben. Außerdem wollte ich meinen Fortschritt in den unterschiedlichsten Bereichen nachhalten. Man könnte auch sagen: Ich habe mir verdammt viel vorgenommen. Und wie das im Leben so ist: Manchmal beisst man eben mehr ab, als man kauen kann... 

 

Was ist passiert? 

Mir hat es total Spaß gemacht, meinen Alltag bewusster zu erleben und mehr zu dokumentieren. Ich bin aber gleichzeitig auch übers Ziel hinaus geschossen und habe viel zu viel Zeit inventiert in etwas, das gar nicht mein eigentlicher Job ist. Tatsächlich schreibe ich ja sehr gerne, aber statt mich um Band zwei der Lavington Hall Reihe zu kümmern, habe ich mich mit Instagram Posts und Blog-Artikeln befasst. Bis ich endlich gemerkt habe, dass das einfach zu viel ist und mir - zu recht - die Frage gestellt habe, warum ich das eigentlich mache. 

Auch wenn ich es ungern zugebe, es haben drei Dinge gefehlt: 

1. Ein überzeugendes WARUM. 

2. Eine klare Strategie.

3. Eine realistische Zeiteinschätzung.

Fehler sind zwar blöd, aber auch kein Beinbruch. Nachdem ich meinen Fehler eingesehen hatte, wollte ich nicht starr an etwas festhalten, das nicht funktioniert. Und deshalb habe ich meine Challenge angebrochen und lieber etwas daraus gelernt. 

Und jetzt? 

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mir meinen Akku wieder aufgeladen und mir Gedanken über mein Warum gemacht. Und anschließend über meine Strategie.

Meine Berufung ist das Schreiben. Ich schreibe Geschichten über die Liebe, in all ihren Facetten. Es geht um Mut, Neuanfänge, Irrungen, Wirrungen, menschliches Verhalten und Sehnsucht. Und dabei auch um Magie, kleine Wunder und große Momente. 

Ich mag grundsätzlich philosophische Fragestellungen und ganz besonders gerne frage ich: Was wäre, wenn? In meinem Kopf laufen eigentlich ständig Dialoge. Manchmal von Charakteren, die ich schon kenne. Manchmal aber auch von Charakteren, die ich noch nicht kenne und dann entwickeln darf. Vielleicht ist das meine Superpower, vielleicht auch nicht.

Mein Fokus liegt auf meinen Geschichten, und so soll es auch bleiben. In Zukunft wird sich auch meine Webseite weiterentwickeln, mehr hin zu meinem Kernthema. Es wird einen Newsletter geben und viele neue Geschichten. Ich werde experimentieren, Fehler machen und wachsen. 

Ist das jetzt alles schon perfekt? Ganz sicher nicht! Aber das ist okay. Ich darf lernen und mich weiterentwickeln. Aber ich habe jetzt ein klareres Bild, wo die Reise hingehen soll und das ist für mich schon sehr viel wert.  

Ich freue mich auf jeden Fall darauf, und hoffe, du begleitest mich weiterhin dabei. 

 

Fühl dich umarmt,

Deine Christina

 

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